Herzlich Willkommen

Von der Engelspforte

Wer steckt eigentlich hinter diesem Namen...

Tiere spielten seitdem ich denken kann, eine große Rolle in meinem Leben. Kaum konnte ich laufen, hing ich einer riesigen Dogge um den Hals, die vor einem Laden angebunden war. Ich schaffte es nicht an einem Hund vorbei zu gehen, ohne hinterher zu schauen.... Ich verbrachte am liebsten meine Zeit in Gesellschaft von Tieren. Ferien auf einem Bauernhof, waren das Größte für mich. 

Als Jugendliche war mir schon bewusst, dass ich irgendwann eine Hundezucht führen möchte.

Meine Eltern konnten mir den Wunsch eines eigenen Hundes nicht erfüllen, sagten allerdings : "Wenn wir uns ein Haus kaufen, brauchst du nicht mehr fragen, dann kann auch gerne ein Hund einziehen." 

Gesagt - getan! Als ich 16 Jahre alt wurde, haben meine Eltern einen Haus erworben. Keine zwei Tage nach der Unterschrift zog ein lackschwarzer Deutscher Schäferhund bei uns ein. Meine Eltern waren sprachlos, als ich mit dem zwei-jährigen Rüden um die Ecke kam, für den ich mein ganzes Erspartes zusammengekramt hatte. Natürlich kam sofort der Einwand, wieso ich nicht gefragt hätte... Aber ich habe sie an ihre Worte erinnert und strahlte im ganzen Gesicht!

Selbstverständlich wurde dieser wunderschöne, extrem große und massive zwei-jährige Rüde nicht ohne Grund abgegeben. Ich sollte schnell herausfinden, dass es sich um ein "Problemhund" handeln sollte und lernte meine erste große Lektion in Sachen Führung und Erziehung, sowie auch Resozialisierung eines Hundes.

Mein erster Hund war dieser Schäferhund, der 1991 in mein Leben trat. Er war  durch seine Vorgeschichte, zugleich mein bester Lehrer.

Durch ihn kam ich auch zum Hundesport. Ich schloss mich einem SV Verein an, wo ich den Spaß an der Ausbildung und Führung von Schäferhunden gefunden hatte. Von 1999 - 2002 stand ich drei mal die Woche auf dem SV Platz und trainierte täglich mit den Hunden. 

Das Training, die Unterordnung und die Ausbildung der Hunde hat mir viel Spaß bereitet und ich habe unheimlich viel von den Hunden lernen können. Es folgten Begleithunde-Prüfungen, wie auch Schutzhundarbeit und Fährten. Mein Training habe ich ausschließlich auf den Spieltrieb der Hunde und unserer Bindung aufgebaut. So haben wir auch die Prüfungen immer toll gemeistert. Für die Erfahrungen in der Ausbildung und das gesammelte Wissen bin ich bis heute sehr dankbar.

Eine meiner weiteren tierischen Leidenschaft habe ich ebenfalls zum Beruf gemacht: Das Zeichnen von Tierportraits in Kohle. Die Kohleportraits der Hunde, Katzen und auch Pferde haben mich beruflich 16 Jahre begleitet. Ich war auf vielen Tiermessen und Hunde-Ausstellungen unterwegs, lernte viele Menschen und Hunde kennen, konnte unheimlich viel über die Beziehungen zwischen Mensch & Hund lernen und auch einige Erkenntnisse zur Führung und Prägung sammeln. Ebenfalls durfte ich auf den großen internationalen VDH Ausstellungen verschiedene Rassen und deren Eigenschaften kennenlernen. Jede Rasse hat im Grunde eine Geschichte und ursprünglich auch einen Job im Zusammenleben mit den Menschen gehabt, wegen dessen die Rassen entstanden und gezüchtet worden sind.

Mein Kindheitstraum der eigenen kleinen, familiären Zucht sollte auch bald wahr werden. Ich fand die Rasse, die mich absolut in Ihren Bann zog. Der Neufundländer: die riesigen, sanften Bären... meine Seelenhunde.

Durch meine Neufis bekam meine Zucht den Namen „ Von der Engelspforte “ - Neufundländer von der Engelspforte - Diesen Namen trugen unsere Welpen beim VDH/FCI. Für mich war die Zeit mit meinen Neufis an meiner Seite und einer kleinen Hobby-Zucht ein bedeutsamer Abschnitt in meinen Leben, auch wenn es schon sehr viele Jahre zurückliegt, bleibt dieser für mich unvergesslich. Hier habe ich unheimlich viele Erfahrungen in der Planung und der Zucht, sowie auch im Ausstellungswesen sammeln können. Wir fuhren durch ganz Deutschland, aber auch ins Ausland, zu verschiedenen Ausstellungen. Eine Welt für sich, in der man aber ebenfalls wertvolle Erfahrungen sammeln kann.

Nachdem ich meine Neufis über die Regenbogenbrücke gehen lassen musste, brauchte ich ein wenig Zeit um mich wiederzufinden.

Nach einer Weile fand ich mich in der noch absolut unbekannten Rasse der Pomskys wieder. Damals konnte ich selbst noch keinen Pomsky in Deutschland finden, so arbeitete ich mich durch die Infos auf Seiten der USA. Zu dem Zeitpunkt erfuhr man aber noch sehr wenig über den neuen Designerhund. Da ich aber die Eigenschaften eines Pomeranian/Zwergspitzes und auch die Optik des Husky sehr liebte, wagte ich es und wir bekamen im Jahr 2015 den ersten Pomsky Wurf. Seit diesem Zeitpunkt konnte ich selbst meine Erfahrungen mit dem Pomsky sammeln.

Es dauerte nicht lange, bis mich diese extrem intelligenten Hunde völlig überzeugt haben. Ich war im Grunde von der Optik, aber auch vom Wesen und der Intelligenz dieser Hunde so begeistert, dass ich mich entschloss, diese Rasse auch in Deutschland vernünftig aufzubauen.

Es ist noch ein sehr langer Weg, den ich mit meinen bisherigen züchterischen Erfahrungen meines Lebens beschreiten möchte. Eine unglaubliche Aufgabe und Herausforderung, die mein Herz absolut überzeugt hat. Ich möchte dieser Herrausforderung mein ganzes bisher gesammeltes Wissen in der Zucht und Hundewesen, dass ich seit 20 Jahren sammeln konnte, mit vollstem Herzen und ganzer Überzeugung, widmen.

Seit 2015 konnte ich unheimlich viele Erfahrungen mit dem Pomsky sammeln, schaue wo ich was verbessern kann, komme Schritt für Schritt meinen Zielen näher. Aber eins verliere ich nie aus den Augen: Der Wille allein reicht nicht. Im Aufbau einer neuer Rasse braucht es viel Fachwissen und jahrelange Erfahrung, Geduld, ein gutes Auge, eine Beobachtungsgabe und vor allem viel Herzensblut. Es ist ein Lernprozess, der niemals endet.

Leider musste ich auf meinem Pomsky Weg eine Zuchtpause einlegen, hervorgerufen durch eine Hundeallergie, die sich bei mir neu entwickelte und mit meinem Asthma verbunden schwere Folgen mit sich trug. Zu dieser Zeit gab mir unsere Mi-Ki Hündin, Cookie, viel Kraft. Cookie gehört seitdem absolut zu unserer Familie und ist mir weiterhin eine wichtige Stütze im Leben. Nach einer drei-jährigen, erfolgreichen Desensibilisierung, konnte ich endlich meinen eigenen Pomskytraum erfüllen. Auch in der drei-jährigen Allergiezeit hatte ich mich weiterhin dem Pomsky, der Erziehung und der Aufklärung gewidmet. Mittlerweile ist schon ein paar Jahre alles überstanden und zwei Pomsky Hündinnen, sowie auch ein Pomsky Rüde teilen unser Leben.

Wir gehören einem anerkannten Verein für Rassehunde an, führen die angemeldete Zucht "Pomsky von der Engelspforte", die auch vom Verterinärsamt überprüft und abgenommen wurde. Unsere Hunde werden auf viele Erbkrankheiten getestet, bevor diese zur Zucht zugelassen werden. Die Welpen erhalten eine deutsche Ahnentafel von einem anerkannten Verein. Selbstverständlich bilden wir uns auch weiter und versuchen die Rasse mit dem bisherigen Wissen und einem bedachten Aufbau zu festigen und aufzubauen. Wir widmen uns aber auch der Aufklärung und Beratung dieser noch so jungen und wundervollen Rasse.

Alle Bilder, die Sie auf unseren Seiten sehen, sind eigene Fotografien und auch alle Hunde aus unserer kleinen Zucht. Die Fotografie, ist ein weiteres privates Hobby für mich. Hinter der Kamera vergesse ich alles um mich herum, auch die Zeit und kann wirklich entspannen. Hier kann ich Energie und Freude tanken.

Alle Fotos wie auch Texte, die Sie hier auf der Homepage sehen, habe ich selbst gemacht und geschrieben (es handelt sich um meine eigenen Erfahrungen, die ich niedergeschrieben habe. Deshalb bitte ich Sie diese nicht ohne mein Einverständnis zu kopieren, zu vervielfältigen oder auf anderen Portalen zu veröffentlichen.

Viel Spaß auf meiner Seite.